Buchrezension: A wie B und C von Alexandra Kleemann

Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut. Leider bin ich jetzt doch sehr enttäuscht. Schon beim Lesen ging es mir so, dass ich mich (fast) nie daran erinnern konnte, was ich am Vorabend gelesen hatte. Ich konnte sozusagen keine Beziehung zu dem Buch aufbauen. Zu der Hauptdarstellerin sowieso nicht – sie war einfach viel zu weit entfernt von mir.

Um was geht es? Um eine Sekte? Magersucht? Medienkritik? Gesellschaftskritik? Am ehesten kann ich noch mit der Medienkritik mitgehen. Die Gesellschaftskritik erschließt sich mir nicht so ganz.
Auf jeden Fall ist das Buch völlig abgedreht. Irgendwie habe ich am Ende erwartet, dass Hape Kerkeling um die Ecke kommt und wie damals bei „Hurz“ anfängt zu singen: „Das ganze Leben ist ein Quiz – und wir sind nur die Kandidaten!“

Und bei solchen Büchern fällt mir dann immer wieder auf: so wenig Mainstream, wie ich bin, so sehr bin ich Mainstream. Nach einem solchen Buch lese ich dann sehr gerne etwas sehr Straightes.

Philips Visa Care: Die Kosmetikerin für zuhause.

Bei der Markenjury durfte ich in den letzten Wochen von Philips das Gerät „Visa Care“ testen. Dabei handelt es sich um ein Peeling- und Massagegerät für das Gesicht.

Das „Visa Care“ liegt gut in der Hand und ist leicht zu handhaben. Durch zwei verschiedene Aufsätze (normal und sensitive) ist es für verschiedene Hauttypen geeignet. Die Aufsätze sorgen dafür, dass die oberste Hautschicht ganz vorsichtig „abgeschmirgelt“ wird. Dadurch wird das Hautbild geglättet. Gleichzeitig wird die Haut durch die Saugwirkung des Geräts massiert und gut durchblutet. Dadurch wird auch die Collagenbildung gefördert und Fältchen gemildert.

Ich habe jetzt mehrere Wochen das „Visa Care“ angewendet und kann die versprochene Wirkung bestätigen. Meine Haut fühlt sich glatter an und sieht jünger aus. Da man die oberste Schicht entfernt, die ja schon einen Schutz gegen die UV-Strahlung aufgebaut hat, soll man drei Tage nach der Anwendung Sonnenschutz auftragen. Das habe ich nur am Anfang gemacht. Dann hatte ich zwar schon etwas Sorge, dass ich vielleicht dunkle Flecken im Gesicht bekommen könnte (so die Warnung in der Bedienungsanleitung), aber zum Glück ist das nicht eingetreten.

Das „Visa Care“ kostet 249 Euro. An sich ein stolzer Preis, der sich relativiert, wenn man stattdessen zu einer Kosmetikerin gehen würde. Auch die Aufsätze sind mit gut 20 Euro nicht wirklich billig.

Insgesamt bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden. Eine Kleinigkeit stört mich allerdings und das ist der beiligende Beutel. Die rauen Aufsätze bleiben an dem Stoff hängen, wenn man das Gerät in den Beutel tun möchte. Besonders schön finde ich den Beutel auch nicht. Eine schöne Pappschachtel, in der das „Visa Care“, das Ladegerät und ein Ersatzaufsatz Platz finden, würde mir persönlich sehr viel besser gefallen. Und das wäre auch dem Preis und der Qualität des Geräts angemessen. Den Beutel finde ich recht lieblos und billig.

Die Karlsson-Kinder: Spukgestalten und Spione

Die Karlsson-Kinder – Julia, Hummel, George und Alex – machen Urlaub bei ihrer Tante Frida auf einer kleinen privaten Insel. Die Cousins und Cousinen kannten sich vorher noch nicht. Ihre Eltern sind aus verschiedenen Gründen den Sommer über unterwegs, deshalb erklärt sich die kinderlose Tante dazu bereit, die Kinder aufzunehmen. Alex kommt aus Frankreich und ist – im Gegensatz zu Tante Frida – ein guter Koch (er will später einmal in die Fußstapfen seiner Eltern treten, die beide Köche sind). Außer den Kindern ist noch die Katze mit dabei. Als Frida nach Stockholm muss, bleiben die Kinder allein auf der Insel zurück. Und die Ferien entwickeln sich zu den spannendsten ihres Lebens. Auf der Insel passieren merkwürdige Sachen und die Kinder versuchen, ihnen auf die Spur zu kommen. Natürlich lösen sie am Ende den „Fall“ – bis dahin bleibt die Spannung ständig erhalten. Keiner der neuen Hinweise verrät bis kurz vor Schluss, was tatsächlich auf der Insel los ist. Die „Lösung“ bringt noch einmal ein interessantes Thema ins Spiel. Zwar nur kurz angerissen, aber für die Altersgruppe entsprechend verpackt.

Dampfbügelstation von Philips

Da bei uns immer eine Menge Wäsche anfällt, wollte ich schon vor Jahren eine Dampfbügelstation anschaffen, aber dann sind es doch immer wieder normale Dampfbügeleisen (allerdings aus dem oberen Preissegment) geworden.

Bei Buzzer hatte ich jetzt die Möglichkeit, eine Dampfbügelstation zu testen. Der Test hat richtig Spaß gemacht. Vor allem, als ich festgestellt habe, dass zum Beweis, dass das Gerät immer die richtige Temperatur einstellt, ein Luftballon gebügelt werden sollte.

Besonders gut gefällt mir an der Philips PerfectCare Aqua 8640 der große Wassertank und das einfache Nachfüllen. Bügeleisen, bei denen man mit dem Wasser so rumfummeln muss und dann doch die Hälfte daneben läuft, finde ich ziemlich nervig. Auch das Entkalken ist ganz einfach.
Da ich bis jetzt keine Dampfbügelstation hatte, kann ich nicht beurteilen, ob 2 Minuten Aufheizzeit schnell sind oder nicht. Mein Dampfbügeleisen kann es schneller. Normalerweise ist das nicht schlimm, aber wenn man doch mal kurz vor Abfahrt noch etwas bügeln muss, dann können sich 2 Minuten schon mal hinziehen.

Die automatische Temperaturregulierung ist eine super Sache. Auch bei meinen Bügeleisen oder denen an meinem Arbeitsplatz habe ich schon lange auf automatische Abschaltung geachtet. – Kein Stress mehr durch die Frage: „Habe ich das Bügeleisen abgeschaltet?“

Die Geräusche, die die Perfect Care Aqua von sich gibt, finde ich  nicht so schlimm – meine Tochter findet sie deutlich zu laut. Das ist also eine Sache des persönlichen Empfindens.

Trotz der größeren Dampfmenge als bei meinem alten Bügeleisen bin ich von der Bügelqualität etwas enttäuscht: bei manchen Teilen habe ich das Gefühl, dass sie früher nach dem Bügeln glatter ausgesehen haben…

Alles in allem ist das Gerät ganz ok. Aber für den Preis hätte ich mir noch mehr erhofft.

Ich hoffe, dass ich bald wieder Fotos hier einstellen kann. Im Moment ist das leider nicht möglich.

Sadie Jones: Der ungeladene Gast

Es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber es fällt mir auch schwer, eine Rezension dazu zu schreiben.
Am Anfang setzt sich der Reiz der Leseprobe fort (s. http://www.vorablesen.de): wir befinden uns auf einem etwas heruntergekommenen Anwesen im England des Jahres 1912. Die Familie Torrington wird es nicht mehr lange halten können, deshalb reist der Ehemann und Stiefvater ab, um weitere Finanzmittel zu erbitten.
Es ist der Geburtstag der ältesten Tochter und am Abend soll es eine große Feier geben. Die Vorbereitungen laufen und alle sind beschäftigt. So beschäftigt, dass die jüngste Tochter – wie so oft – wieder einmal wenig Beachtung findet. In einem solchen Fall kommen Kinder ja durchaus auf die verrücktesten Ideen. Die von Imogen, genannt „Smudge“ sind so verrückt, dass das Lesen wirklich Spaß macht. Leider zieht sich die ganze Aktion ziemlich hin und läuft am Ende total aus dem Ruder – das fand ich dann eher nervig als witzig.
Überhaupt – das Ende: mitten in die Vorbereitungen hinein platzen die Insassen eines in der Nähe verunglückten Zuges. Damit endete ja die Leseprobe. Fragen wie: Wer sind die Leute? Was ist passiert? Wie geht es weiter? fesseln eine ganze Weile. Obwohl nicht so richtig viel passiert, war ich die ganze Zeit über fasziniert und wollte am liebsten immer weiterlesen, egal wie müde ich war. Und dann kam es irgendwann: das Ende. Die Auflösung entbehrt jeglicher Realität. Das ist aber nicht einmal das, was mich gestört hat. Ich lese auch gern völlig Fantastisches – sondern die Vermischung von realistischem Anfang und fantastischem Ende. Das hat mich irgendwie verärgert (?) zurück gelassen.

Dekorieren mit den Besten von Ferrero

Dieses Jahr habe ich über den Lisa Freundeskreis bei der großen Deko-Aktion von Ferrero teilnehmen dürfen. Dafür habe ich ein Paket mit den „Besten von Ferrero“ zugeschickt bekommen. Enthalten war jeweils eine Packung Rocher, Ferrero Küsschen, Rafaello und Mon Chéri. Außerdem war zweimal die Zeitschrift „Lisa“ zum Verteilen beigelegt. Aus der „Lisa“ werde ich noch ein paar Rezepte als Nikolausgeschenke ausprobieren.

Für die Aktion gab es drei Themen:

  • Alte Bräuche neu entdecken
  • Tisch decken
  • Geschenke verpacken.

Verschiedene Deko-Ideen auszuprobieren hat mir viel Spaß gemacht. Leider war die Aktion für Weihnachten doch recht früh. Bis die Adventszeit losgeht, wird das Grünzeug sicher schon vertrocknet sein. Das ist natürlich schade.

Die goldene Verpackung der Rochers eignet sich wunderbar, um Geschenke noch etwas aufzupeppen. Selbst aus einer schlichten Holzkiste wird mit einer schönen Schleife und ein paar Rochers ein edles Geschenk.

Den Stern für den Kranz habe ich vor einigen Jahren als Abschiedsgeschenk von einer PEKiP-Gruppe geschenkt bekommen. Seitdem hängt er jedes Jahr mit seinem Partner an schönen Schleifen im Fenster. Die Idee, Zweige vom Lebensbaum hineinzustecken und das Ganze mit Ferrero Küsschen zu dekorieren, bin ich erst heute gekommen – bzw. überhaupt einmal etwas anderes damit anzustellen – und ich muss sagen, dass mir diese alternative Dekoration sehr gut gefällt. Ob wir das Ganze in zwei Wochen noch zum Adventskranz ausbauen, darüber diskutieren wir noch innerhalb der Familie.

Die meisten Pralinen sind übrigens noch da – wir haben sie nicht gleich alle vernascht ;o)

Vielen Dank für diese schöne Aktion. Ich denke, dass wir noch etwas weiter dekorieren werden, wenn die Adventszeit kurz bevor steht.

Die neuen Veggie-Gerichte von Frosta

Utopia.de hatte Produkttester für vegetarische Tiefkühlgerichte gesucht. Vor einiger Zeit kam nun mein Frosta-Paket an: danke dafür, der Test hat mir viel Spaß gemacht.

Die Testprodukte waren in einer Styroporkiste verpackt, der Trockeneis-Kühlelemente beigelegt waren. Die Gerichte waren alle noch tiefgekühlt, die Lieferung hat also schon mal hervorragend funktioniert. Die Warnhinweise auf den Kühlpacks haben mich allerdings irritiert. Kann man die Trockeneispakete in die Gefriertruhe legen und noch einmal verwenden? Ich habe sie vorsichtshalber entsorgt.

Da ich die Abwechslung liebe habe ich das gemischte Paket bestellt. Der Bestellvorgang ist sehr einfach und die Lieferung war auch schnell bei mir.

Auf der Verpackung findet man alle wichtigen Informationen. Auch die Zutaten werden – wie für ein Rezept – ausführlich aufgelistet. Was mir fehlt ist ein Anhaltspunkt, für wie viel Personen eine Packung gedacht ist. Falls man sonst noch Fragen hat, kann man sich an Peter@Frosta.de wenden. Ob’s den „Peter von Frosta“ aus der Werbung wohl wirklich gibt ;o)  ?

Für alle Produkte, die ich testen werde, gilt das Frosta-Reinheitsgebot. Da ich hier keine Labortests vornehmen kann, setze ich voraus, dass Frosta sich auch daran hält.

Das erste Gericht, dass wir verkostet haben, war „Couscous Oriental“. Nach Anweisung auf der Packung habe ich 3 Esslöffel Öl in eine Pfanne gegeben und das Gericht zubereitet. Meine Tochter und ich haben uns zu Testzwecken die Portion geteilt, die 500g-Packung reicht in der Regel aber wohl eher für einen hungrigen Esser. Von daher stellt sich die Frage eher nicht, ob das Produkt portionierbar wäre (die im Leitfaden aufgeführt ist).

In der Regel habe ich  noch etwas zu den Veggies dazu gekocht, damit das Essen wenigstens für zwei Personen ausreicht, außer, als ich einmal allein gegessen habe. Nachgewürzt habe ich nicht, die Gerichte waren auch so recht lecker. Ausnahmen habe ich bei den einzelnen Gerichten dargestellt.

Das Erste, was uns beiden aufgefallen ist war ein deutlicher Mangel an Couscous. Aufgrund des Namens und als Sättigungsanteil (und unserer gewohnten Art, selbst Couscous-Pfanne zuzubereiten) haben wir deutlich mehr erwartet.

Geschmeckt hat „Couscous Oriental“ insgesamt sehr gut. Ausnahme: Die Zucchini-Scheiben sind – wahrscheinlich aus optischen Gründen – sehr groß. Da sie die Gewürze nicht so gut angenommen haben, war an der Stelle das Geschmackserlebnis nicht so überwältigend. Wenn die Zucchini-Stücke kleiner wären, dann hätte man mehr von den anderen Zutaten im Mund, wodurch der einzelne Bissen würziger wäre.

Über die Sultaninen waren wir uns nicht einig: Ich finde sie sehr lecker, meine Tochter hätte sie lieber weggelassen.

Die Küche hat noch den ganzen Abend sehr angenehm nach den Gewürzzutaten geduftet.

 

Hilfreich ist es, bei jeder Packung auf die Zubereitungsanweisung zu schauen: nicht überall sollte man Milch hinzugeben, sondern auch z.B. Milch.

Auch bei der „Gemüsepfanne Toskana“ fand ich die Zucchini-Stücke zu groß. Ansonsten war sie aber auch sehr lecker.

Ebenfalls gut angekommen sind die Nudelgerichte „Pappardelle Creme Spinaci“ und „Tortellini Tomaten-Sahne“. „Thai Green Curry“ war von den Gewürzen her recht ausgefallen – was mir ja immer recht gut gefällt.

Den Geschmackstest haben die Veggie-Produkte also bestanden. Obwohl ich keine Vegetarierin bin, liebe ich gute Gemüserezepte. Das Schöne an den Frosta-Produkten ist, dass keine unnötigen oder schädlichen Zusätze enthalten sind. Hin und wieder kaufe ich auch Fertigprodukte, wenn es mal schnell gehen soll. Wenn dann keine Bio-Alternative im Angebot wäre, dann würde ich auch bei den Frosta-Produkten zugreifen.